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Kritik: 21


(2008-04-13 09:53:23)

Kritik: 21


> 21
> gesehen: 10.04.2008 (Kinoplex - Bad Oeynhausen)

Sneaks besuche ich - wie man an den Kritiken hier sehen kann - schon
eine ganze Zeit nicht mehr. Das Alter ;-) und der Nachwuchs - braucht
halt auch alles Zeit. Aber einmal die Woche gehe ich schon ganz gerne.
Dass nun schon ein Monat Ruhe war, passte mir gar nicht. Und was ist ein
besserer Grund für einen Kinobesuch, als ein Film mit Kevin Spacey? Also
Karten für "21" gekauft ...

> Zum Inhalt ...

Ben Campbell (Jim Sturgess) ist ehrgeizig, ehrgeizig und erfolgreich.
Seine Prüfungen legt er mit Links und Auszeichnung ab. Durch die
Schulzeit rauscht er nur so durch und seine Vorstellungen von dem was er
mal machen will sind klar. Leider hat die Sache einen Haken, denn um in
Harvard - seinem Ziel - studieren zu können, fehlen ihm lockere 300.000
$. Soviel kostet das Studium mit Unterkunft und Verpflegung im
Durchschnitt. Da ein Vollstipendium zwar existiert aber etliche andere
Bewerber in der Schlange stehen ... naja, Bens Laune könnte besser sein.
Da helfen auch seine drögen Freunde Miles (Josh Gad) und Cam (Sam
Golzari) nichts.

Sein Mathematikdozent Micky Rosa (Kevin Spacey) wird auf seine
analytischen Fähigkeiten aufmerksam und bittet ihn durch einen anderen
Studenten zu einem integren Treffen. Zusammen mit 5 anderen Studenten
spielt Rosa "Black Jack". Allerdings nicht nur im Hinterzimmer der Uni -
sondern im großen Stil in Las Vegas! Die Truppe späht die Tische aus und
räumt mit mathematischer Präzision die Gewinne ab. Anfangs widerwillig
ist Ben im Handumdrehen angefixt und taucht tief ein in die Glitzerwelt
der Wüstenstadt ...

> Hmm ...

Kevin Spacey und Laurence Fishburne waren das einzige, was ich vorher
vom Film gehört hatte. Ich kann mich nicht einmal an einen Trailer
erinnern. Bin also ziemlich unbefangen an die Sache herangegangen. Ist
vielleicht generell die richtige Einstellung - in diesem Fall jedenfalls
hilfreich. Regisseur Robert Luketic ("Natürlich Blond!", "Das
Schwiegermonster") hat zwar zwei bekannte Namen im Ensemble, die aber
eher Nebenrollen spielen. Die jüngeren Darsteller sind zumindest mir
weitgehend unbekannt. Das bedeutet zunächst mal, dass keinen Bonus gibt
und der Film mehr zu leisten hat.

Und er leistet einiges. Die Geschichte wird ordentlich eingeführt, alles
da: die typischen Klischee-Nerds, die hübsche aber unerreichbare
Mitstudentin, ein beliebter und cooler Professor und der traurige aber
unglaublich kluge Protagonist. Gabs alles schon mal, wird aber gut
gespielt umgesetzt. Besonders gefallen hat mir, dass ich nicht gleich
mit der Hand an den Kopf fassen musste, wenn mal was Technisches gesagt
wurde.

Das Spiel - von dem ich wirklich kein bißchen verstanden habe - steht
gar nicht so sehr im Vordergrund, mehr die Entwicklung der Freunde. Wie
die nun genau den Laden ausgenommen haben, kann ich nicht sagen. Aber
man kann ziemlich gut nachvollziehen, warum Ben, Jill und die anderen
sich in diese und jene Richtung entwickeln. Jim Sturgess gefiel mir
dabei ziemlich gut, ordentliche Leistung. Kate Bosworth hat in "Superman
Returns" bereits mit Kevin Spacey zusammen gespielt. Blieb aber ziemlich
blaß gegenüber einem gut gelaunten Lex Luthor. Hier kann sie zwar immer
noch nicht gegen Spacey anstinken, ist aber deutlich genauer auf dem
Punkt. Besser aussehen tut sie sowieso!

Spacey und Fishburne waren der Grund, warum ich den Film gucken wollte.
Dafür haben sie relativ wenig mitgespielt, dass dann aber auf einem
erkennbar höheren Niveau als der jüngere Nachwuchs.

Alles sehr solide. Gute Geschichte, gut gespielt, teilweise sehr schöne
Bilder. Ich habe mich sehr gut unterhalten und war am Ende überrascht,
dass es schon so spät war. Prima Unterhaltung!

Andreas
--
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Andreas Edler
(2008-04-14 20:25:35)

Kritik: 21



Tomi Li
(2008-04-14 20:25:35)

Kritik: 21


Andreas Edler wrote:

>[21]
>Alles sehr solide. Gute Geschichte, gut gespielt, teilweise sehr schöne
>Bilder. Ich habe mich sehr gut unterhalten und war am Ende überrascht,
>dass es schon so spät war. Prima Unterhaltung!

Ja, netter Studentenfilm. Und die Luftbbilder von Las Vegas waren
nicht schlecht :).

Gruß
Joe


Joe N.
(2008-04-19 21:20:22)

Kritik: 21


Am Sun, 13 Apr 2008 09:53:23 +0200 schrieb Andreas Edler:

> Alles sehr solide. Gute Geschichte, gut gespielt, teilweise sehr schöne
> Bilder. Ich habe mich sehr gut unterhalten und war am Ende überrascht,
> dass es schon so spät war. Prima Unterhaltung!

Bei mir gab es zwei Fragen:

1. Warum muss ein Mediziner ein so guter Mathematiker sein? Wenn er jetzt
eine Karriere als Softwareentwickler angestrebt hätte...vielleicht sogar
mit dem Ziel Biometrik-Software zu entwicklen, hätte das wohl besser
gepasst.
Aber ich hab gehört, dass medizienische Forschung sehr viel mit Statistik
zu tun hat. Kann man also mal so hinnehmen.

2. Seltsam fand ich auch, dass man große Bargeldsummen auf US-Inlandsflügen
verstecken muss. Waum denn das?


Ingo Gideon Becker
(2008-04-21 10:58:15)

Kritik: 21


Ingo Gideon Becker wrote:
> Am Sun, 13 Apr 2008 09:53:23 +0200 schrieb Andreas Edler:
>
>> Alles sehr solide. Gute Geschichte, gut gespielt, teilweise sehr schöne
>> Bilder. Ich habe mich sehr gut unterhalten und war am Ende überrascht,
>> dass es schon so spät war. Prima Unterhaltung!
>
> Bei mir gab es zwei Fragen:
>
> 1. Warum muss ein Mediziner ein so guter Mathematiker sein?

Muss er gar nicht. Nur ein bischen Handwerkszeug muss er beherrschen:
Dreisatz, Größen einschliesslich der vorsilben nano-, mikro-, milli- und
kilo-, und ausserdem ist es richtig,

> [...] dass medizienische Forschung sehr viel mit Statistik
> zu tun hat.

Ein gewisses Handwerkszeug in diesem Bereich ist also auch vonnöten.

> 2. Seltsam fand ich auch, dass man große Bargeldsummen auf US-Inlandsflügen
> verstecken muss. Waum denn das?

Nur Verbrecher und Terroristen benutzen Bargeld; alle anderen benutzen
Kreditkarten. Wer mit Bargeld auffällt...

-is
--
seal your e-mail: http://www.gnupg.org/


Ignatios Souvatzis
(2008-04-21 17:00:17)

Kritik: 21


Hallo Andreas,

Andreas Edler schrieb:

> Kate Bosworth hat in "Superman
> Returns" bereits mit Kevin Spacey zusammen gespielt.

Und unter Spaceys eigener Regie neben ihm die Hauptrolle in "Beyond the
Sea" (lief am Wochenende im Dritten) übernommen. Zumindest Spacey
scheint eine Menge von der Dame zu halten (ohoh, bitte keine Gerüchte!).

Grüße
Hannes


Hannes Schwarz

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