Filmen

« zurück zur Hauptseite...

Filmkritik: Millions


(2006-02-02 19:26:23)

Filmkritik: Millions



Tomi Li
(2006-02-02 19:26:23)

Filmkritik: Millions


Meinung, Inhalt, Infos:



Also gewisse Dinge kann man nicht kaufen, das erfährt man in dem Film sehr
gut. Danny Boyle, der grausame Regisseur vom grausamen Film "28 Days" hat
hier einen besonderen stillen leisen Film gedreht. Was wäre wenn man einfach
Geld hätte, finden würde, geschenkt bekäme, was würde man damit tun? Was
haben sich nicht viele Leute schon Gedanken gemacht, was sie damit tun
würden. DAMIAN und ANTHONY haben einen Vater, RONNIE. Sie wohnen in England,
sie sind umgezogen, unglücklich, und wohnen in so einem Betonbunker. Neu,
hässlich, unfreundlich, unpersönlich, Plattenwohnsiedlung.



Während der hiesige Lehrer freut das manche Kinder Fußballstars als
Vorbilder haben, schwärmt DAMIAN von seinen Märtyrer Vorbildern. Sie wurden
gehängt, gekreuzigt, geschlachtet, gevierteilt, erstochen, erhängt,
ersoffen, und was weiß ich für Massagekurse die gemacht haben. Und DAMIAN
kennt für jeden Tag einen Heiligen. Er hat sie studiert, auswendig gelernt,
er ist ein Genie, kann toll rechnen, weiß mit Finanzen umzugehen, aber das
weiß der Vater noch nicht.



Die Zeit nähert sich bald dem Ende, die Zeit wo noch britische Pfund
herrschen, sie werden vom Euro abgelöst, und bis dieser Zeit punkt kommt muß
DAMIAN noch viel nachdenken. Denn aus einem fahrenden Zug, von einem
wahrscheinlich berühmten Gauner, ist ihm eine Tasche in die Hände gefallen
mit über einer halben Million Englischen Pfund, die ungefähr den Wert von
800.000 Euro oder so haben, und nun denkt er nach, was tun mit dem Geld?
Einkaufen gehen, vor den anderen angeben? Nein, er macht genau das einzige
richtige, was meine Freundin dauernd bejaht, er spendet es den Armen, was
für ein schönes Gefühl, das aber sein Bruder und sein Vater im Laufe der 95
Minuten Geschichte nicht teilen kann.



Die 2 Jungs aus deren Sicht sich die Geschichte mit Erzählungen aus dem OFF
abspielt sind einer der besten Jungstars meiner Meinung nach die es in
England gibt, einfach spitze wie gut die spielen. Nicht nur weil der Film,
die Darstellung, die Erzählweise, die Schauspielerische Weise, die
Geschichte und der Hintergrund zu großen Kullertränen führt, sondern weil es
einfach eine realistische Geschichte ist.



Der Film ist irgendwie auch ein bißchen ganz klein wenig lustig, wie z.B.
das DAMIAN erklärt das Klar von Assisi die Schutzpatronin vom TV ist. 1193 -
1253 lebte sie und wurde vom Papst 1958 heilig gesprochen, sie wurde oft mit
Visionen entrückt, und sah JESUS, genauso wie DAMIAN Klara gesehen hat, die
mit ihm gesprochen hat, was er mit dem Geld anfangen soll, und sich dabei
einen Joint angeraucht hat, was mir doch ein bißchen eigenartig vorkam.



Mir hat gefallen das in dem Film auf ruhige Weise, der Tod von geliebten
Menschen, wie der Tod von der Mutter von DAMIAN, Religion, katholische
Kirche, Nächstenliebe, JESUS Christus und weiter Kekse gut erklärt wurden
ohne mit dem Zeigefinger moralisierend auf die Kinobevölkerung einzuwirken
was ich dem Film hoch anrechne.



Der Film wird dann zu Ende noch spannend, als die Bankräuber kommen, und Ihr
Geld zurückfordern, aber wie in jeder Kindergeschichte geht der Film
spannend und gut aus. ANTHONY CUNNINGHAM spielt den Geldsüchtigen,
einfachen, Videospielenden dämlichen Jungen, ein Sinnbild für mehr als 90 %
der Englischen Bevölkerung, sehr gut, sehr innovativ, und sehr lebendig, gar
nicht so richtig wie ein Schauspieler, und DAMIAN der unter dem Tod seiner
Mutter innerlich leidet, und sie sucht in dem er gute Taten vollbringt,
unter anderem, er ist Jung und hat viel von einem Charismatischem Typ, ist
bereits 2002 vom Castingteam ausgesucht worden.



Der in Liverpool und Manchester spielende Film hat unglaubliche 70 Millionen
US $ gekostet, wo ich ehrlich nicht weiß, wo das Geld hingefloßen ist, egal,
der Film ist süß, nett, einfach, spannend, und kindergerecht.



80 von 100


"Tuvok"

Interessante Seiten