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Re: Harry Potter 3 als "Paperbox"
Re: Harry Potter 3 als "Paperbox"
* Jan Hladik :
> Andreas Kneib wrote:
>> * Jan Hladik :
> >> Stefan Rauter wrote:
> >>> Dann bleibt der Wunsch der Vater des Gedanken. Das
heißt, es wird
> >>> Verzicht geübt. Simpel, oder? Geht bei Traumreisen,
Kühlschränken
> >>> oder Feuerzeugen auch.
> >> Das eine sind Waren, das andere Informationen. Die haben nichts
> >> gemeinsam.
>> Aha. Deshalb verschenken jetzt z. B. Spammer die Datenträger mit
den
>> Mailadressen, anstatt sie zu verkaufen?
> Du *kannst* sie natuerlich verkaufen.
Dann stimmt Dein obiger Satz "Das eine sind Waren, das andere
Informationen. Die haben nichts gemeinsam." ja so nicht. Informationen
können also Waren sein.
> Aber du kannst, wenn du sie einmal weitergegeben hast, nicht
> verhindern, dass es wieder passiert. Buechse der Pandora.
Wer legt Deiner Meinung nach fest, wann und welche Information eine Ware
ist?
Gruß,
Andreas
Re: Harry Potter 3 als "Paperbox"
Re: Harry Potter 3 als "Paperbox"
* Jan Hladik :
> Andreas Kneib wrote:
>> * Jan Hladik :
> >> "Wenn ich im Zug die Zeitung meines Gegenuebers lese,
entsteht dem
> >> Verlag ein Schaden, der dem Kaufpreis der Zeitung entspricht.
>> Nein. Weil Du bei Deinem Gegenüber lediglich die Deckblätter
liest, bzw.
>> nur die Rückseite der Artikel, die ihn interessieren (und die
evtl.
>> sogar über Kopf stehen).
>> Frag ihn doch mal: "Entschuldigen Sie, könnten Sie mir kurz
mal Ihre
>> Zeitung fotokopieren?" Darauf düfte er mit "Ach was,
ich schenk sie
>> Dir" oder "Kauf Dir selber eine" antworten.
> Was voellig OK waere. Aber angenommen, er kopierte sie mir: Entstuende
> dann dem Verlag ein Schaden? Immer vorausgesetzt, ich hatte nie die
> Absicht, die Zeitung zu kaufen.
Nein, dem Verlag entsteht kein Schaden, solange Du zu keinem Zeitpunkt
die Kopie der Zeitung liest.
Gruß,
Andreas
Re: Harry Potter 3 als "Paperbox"
Andreas Kneib wrote:
> =
> * Jan Hladik :
> =
> > Andreas Kneib wrote:
> =
> >> * Jan Hladik :
> =
> > >> "Wenn ich im Zug die Zeitung meines Gegenuebers lese,
entsteht dem=
> > >> Verlag ein Schaden, der dem Kaufpreis der Zeitung
entspricht.
> =
> >> Nein. Weil Du bei Deinem Gegen
Re: Harry Potter 3 als "Paperbox"
Andreas Kneib wrote:
> =
> * Jan Hladik :
> =
> > Andreas Kneib wrote:
> =
> >> * Jan Hladik :
> =
> > >> Stefan Rauter wrote:
> =
> > >>> Dann bleibt der Wunsch der Vater des Gedanken. Das hei
Re: Harry Potter 3 als "Paperbox"
(Cornell Binder in de.rec.film.misc)
>Ich will mitnichten Horrorszenarien malen, aber es stellt
>sich schon die Frage, wie Werkschaffende entlohnt werden
>sollen, resp. welchen Anreiz sie überhaupt zur Werkschaffung
>haben sollen, wenn es in Zukunft ohne weitere Vergütung re-
>produziert werden kann? Die denen es gefällt zahlen frei-
>willig? Also daran glaube ich nicht. Das Netz zeigt das mehr
>als überdeutlich, daÃź das nicht tut.
Der Gedanke einer Quelle für alle Dateien ist schon geil. Aber
es sind
ja nur bestimmte Files, die illegal sind. Soll MS den Esel in Windows
integrieren, und DVDrips per MB abrechnen. Dann bekommt jeder den Film
in gewünschter Qualität. 700 MB
für 2â
Re: Harry Potter 3 als "Paperbox"
Hallo Tilman,
> Der Gedanke einer Quelle für alle Dateien ist schon geil.
Aber es
> sind ja nur bestimmte Files, die illegal sind. Soll MS den Esel in
> Windows integrieren, und DVDrips per MB abrechnen. Dann bekommt
> jeder den Film in gewünschter Qualität. 700
MB für 2â
Re: Harry Potter 3 als "Paperbox"
Tilman Hesse tat schreiben tun:
>
> Der Gedanke einer Quelle für alle Dateien ist schon geil. Aber es
sind
> ja nur bestimmte Files, die illegal sind. Soll MS den Esel in Windows
> integrieren, und DVDrips per MB abrechnen. Dann bekommt jeder den Film
> in gewünschter Qualität. 700 MB für 2EUR, das wäre
passend.
>
> Wo bleiben die legalen Angebote? Das Internet ignorieren oder
> unterdrücken kann kaum die Lösung sein.
Es gibt keine Mechanismen, die von der MI als tauglich be-
funden werden. Und warum will die MI DRM? Um zu verhindern,
daß ein kostenpflichtiger Inhalt kostenlos im Netz angeboten
wird. Das sollte aus deren Sicht nachvollziehbar sein. Wer
gibt schon Geld für etwas aus, wenn er es an anderer Stelle
kostenlos haben kann? Genau, der Teil der Bevölkerung, der
Wert auf das kuschelige Gefühl legt, sich an Recht und Ord-
nung zu halten. So stellt sich dann die Frage, ob man allein
mit den Einnahmen dieser "Zahlgruppe" die Werke finanzieren
kann (resp. was für Werke mit ihr möglich sind).
Und da scheint momentan die Industrie kein allzugroßes Ver-
trauen in ihre Konsumenten zu haben, da sie wohl erwartet,
daß nur ein Bruchteil zahlt, wärend der Rest sich einen Wolf
privatkopiert.
CoBi
--
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Das wandelnde Schloss ................................................. 1031
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