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Ismael Merchant ist tot
Ismael Merchant ist tot
Die eine Hälfte von Merchant-Ivory ist gestern verstorben,
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,357645,00.html
Gruß,
Ralf
Ismael Merchant ist tot
Ismael Merchant ist tot
On Thu, 26 May 2005 13:19:44 +0200, Ralf Callenberg wrote:
>Die eine Hälfte von Merchant-Ivory ist gestern verstorben,
>http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,357645,00.html
Oi!
Schade... Mir fällt beim Lesen des Artikels folgendes auf:
"Der in Bombay geborene Merchant arbeitete seit 1961 mit dem
amerikanischen Filmemacher James Ivory zusammen. [...]
Drehbuchautorin Ruth Prawer Jhabvala, eine Tochter polnischer Juden, die
ihre Kindheit in Köln verbrachte [...]"
Und viele der Filme waren britische Literaturverfilmungen.
Na, da sage mir einer, MultiKulti sei nichts Gutes...
Aleks
--
http://www.dvdmaniacs.de - Die Welt ist eine Scheibe
Ismael Merchant ist tot
Aleks A.-Lessmann wrote:
> Oi!
>
> Schade...
In der Tat. Filme wie "Room with a view", "Howards End" und
"Remains of
the day" sind wirklich klasse.
> Und viele der Filme waren britische Literaturverfilmungen.
Es sind drei (alle von E.M. Foster): "Room with a view",
"Howards End"
und "Maurice". Daneben noch einige Verfilmungen amerikanischer
Autoren
und einer von Dominica (britische Kolonie). So furchtbar viele britische
Literaturverfilmungen sind es dann eigentlich gar nicht, trotzdem ist
das das erste, was man mit Merchant/Ivory in Verbindung bringt (wohl
weil es die bekanntesten ihrer Filme sind).
> Na, da sage mir einer, MultiKulti sei nichts Gutes...
Und "Remains of the day" basiert auf einem (sehr lesenswerten) Roman
eines gewissen Herrn Kazuo Ishiguro (ok, aufgewachsen in England)...
Zufällig las ich vor einiger Zeit einen längeren Artikel über
Merchant/Ivory (kann mich nicht mehr erinnern wo, vermultich SZ oder
Spiegel Online). Da wurden auch ihre Anfänge beschrieben: zunächst
haben
sie in Indien Filme geamacht (In der Imdb findet man dann auch Einträge
wie "The Delhi Way" (1964), "Shakespeare-Wallah" (1965)
oder "Bombay
Talkie" (1970). Erst Ende der 70er wandten sie sich dem
angelsächsischen
Kulturbereich zu, wobei der 1979 erschienene "The Europeans" mit Lee
Remick wohl der früheste bei uns einigermaßen bekannte Fim ist.
Gruß,
Ralf