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Filmkritik: Königreich der Himmel
Filmkritik: Königreich der Himmel
Filmkritik: Königreich der Himmel
Ganz kurze Handlung:
Kann man eh überall nachlesen.
Also BALIAN (Orlando Bloom) ist Schmied, seine Frau bringt sich um, seine
Tochter starb zuvor, sein Vater GODFREY (Liam Neeson) besucht ihn, bittet
ihn ins Heilige Land zu ziehen und an einem Kreuzzug teilzunehmen.
Der Baron von Ibelin stirbt, BALIAN wird sein Nachfolger und wird
Kreuzritter, unterstützt BALIAN IV. (Edward Norton) im Kampf gegen die
Sarazenen, verliebt sich in SYBILLA.
Sein Schwur, den er vom Vater hatte, will er erfüllen, nämlich die
Unschuldigen retten, und die Schwachen beschützen.
Kurz darauf greift SALADIN an.
Hintergründe und Fakten:
Endlich ist ein Kreuzfahrerepos in die Kinos gekommen, eines das kurz vor
der Periode des 3. Kreuzzuges spielte. Eine Zeit in der viele Kreuzfahrer in
Israel verstreut waren, und alle nur eines wollten, Ihre Sünden vergeben
zu
wissen, denn laut Papstdekret vergibt GOTT alle Sünden derjenigen die dort
unten kämpfen und man kommt in den Himmel wenn man Ungläubige
tötet, eine
Tatsache über die man im Film leider zu wenig erfährt.
Dann wollte man einfach frei sein, kämpfen, töten und raufen, wie die
Hooligans heute. Ohne Drehbuchautor gäbe es die Geschichte vielleicht gar
nicht, die hat er nämlich dem Regisseur Ridley Scott vorgeschlagen, die
Zeit
von König Baldwin dem 4. zu verfilmen.
Damals hatten die Moslems im 7. Jh Israel erobert. Papst Urban der II. hat
1095 gemeint, "GOTT will es" und rief zu den Kreuzzügen auf.
Alle brachen
auf. Im 1. von 8 Kreuzzügen wurde Jerusalem erobert, 1186 das Jahr wo der
Film spielt war es einfach ein Konglomerat von Verirrten.
In dem Film sah man ja Godfrey von Ibelin, den Liam Neeson verkörpert wie
er
nach Frankreich ritt, wie andere die neue Ritter rekrutieren wollten, er
aber hat seinen Sohn gesucht, er ein Mann der viele Frauen hatte.
In dem Film hat z.B Thewlis einen Mann vom Orden der Hospitaler gespielt,
die gab es wirklich, sie entstanden im 11. Jh, und waren damals für Kranke
verantwortlich und für die Kreuzzüge, und aus Ihnen gehen so Orden
wie
Deutscher Orden, Jakobusorden, und Johanniterorden hervor. Es ist ein
Ritterorden gewesen.
1189 - 1192 war der 3. Kreuzzug, in dem die Geschichte eben spielt.
Finanziert wurde er vom damaligen Papsttum, und angeführt von Philipp II.
von Frankreich, Richard I. von England und Kaiser Friedrich I. genannt
Barbarossa angeführt, aus dem Hause der Staufer.
Akon wurde erobert, das war alles. Der 2. Kreuzzug ist ja damals
gescheitert. Damals im Jahr 1154 hat der Emir von Mossul, eine Stadt im
Irakischen Norden, Damaskus besetzt, das damals noch ein Emirat war. Das war
Nur-ad Din der 1169 seinen kurdischen Feldherrn Saladin in den Kampf gegen
die Ritter nach Ägypten schickte. Dieser lebte von 1137 - 1193 und hat die
damals berühmten Ajjubiden gegründet.
1171 hat dieser die Schiiten in Kairo besiegt die damals an der Macht waren.
Er gewann, und ernannte sich zum Sultan über ganz Ägypten, und bekam
Zoff
mit Nur-ad Din. Der starb aber sowieso bald, 1174. Der war wiederum
Anführer
der Zengiden und hat Syrien von 1146 - 1174 beherrscht.
Nach seinem Tod hat Saladin Damaskus und Syrien besetzt. 1187 oder so zog er
nach Palästina und hat eine Armee von Kreuzfahrern besiegt, am 4.6.1187
und
Jerusalem fiel an die Moslems. Das war damals die berühmte Schlacht bei
Hattin. Er hatte fast das ganze Land unter seinem Joch, nur Tripolis und
Antiochia waren noch im Besitzt der Kreuzfahrer.
Papst Urban III. ist angeblich sogar gestorben weil er erfahren hat das
Saladin, Palästina besetzt hat. Im Oktober 1187 hat sein Nachfolger, Papst
Gregor VIII. zum 3. Kreuzzug aufgerufen. Der starb nach 2 Monaten und Papst
Klemens III. hat weitergemacht.
1190 ist dann König Richard Löwenherz von England aus aufgebrochen um
Saladin zu besiegen. Am 22.6.1191 hat er 2.700 Moslems enthauptet. Warum? Na
weil die damals ein Lösegeld für die Moslems in der Stadt wollten, er
hat
Saladin die Stadt aus den Händen gerissen, und das Geld kam zu spät.
Mit seinen Freunden Phillipp II. und Leopold V. hat er sich zerstritten, sie
zogen wieder ab nach Europa. Dafür hat Phillipp dann angefangen England zu
erobern. Tyros und Jaffa hat Richard erobert, an Jerusalem ist er
gescheitert. Am 2.9.1192 gab es einen ausgehandelten 3 Jährigen
Waffenstillstand. Geendet hat der 3. Kreuzzug dann weil er im September
Palästina verlassen hat, wurde dann am Rückweg in Österreich
gefangen
genommen und an Heinrich dem VI. ausgeliefert der ihn gegen ein Super
Lösegeld 1194 freiließ.
Für den Film wurden 5.000 sarazenische Stiefelschlaufen hergestellt und
1.000 Skizzen. 15.000 Kostüme und 2.000 Komparsen taten Ihr übriges
zu dem
Epos. Pro Kostüm gab es 13 - 15 verschiedene Teile die begutachtet werden
mussten. 40 - 80 Kostümbildner haben in Marokko und Spanien gearbeitet.
Für
das Schwert von Godfrey übrigens hat man Walnußholz verwendet das
mit
Tierhaut überzogen war.
Ein guter Schauplatz im Film war der Pontocarrero Palast in Palma del Rio,
dem Geburtsort des berühmtesten Stierkämpfers von Spanien, El
Cordobes. Der
Palast wurde von Sultan Abu Yacub im 12. Jahrhundert erbaut. Gedreht wurde
auch in Sevilla und in der spanischen Alkazar.
Schauspieler:
Ich hätte mir z.B mehr erwartet das die Darsteller allesamt ein
bißchen
erwachsener wirken. Orlando als Balian hat zwar eine gute Rolle gehabt, aber
er war nicht gerade besonders gut geeignet für die Rolle, da er meiner
Meinung nach mit seinen wahrscheinlich 27 Jahren ein bißchen zu Jung
für die
Rolle gewirkt hat. Ich weiß das die Leute früher früh
erwachsen waren,
Frauen waren mit 15 schon mehrfache Mutter, Söhne mussten mit 10 schon
schuften wie heute ein Erwachsener, ein Ritter hat mit jungen Jahren schon
mehr Leute umgebracht als heute ein Kid mit seiner Playstation und seinen
Trottelspielen.
Ich finde man hätte einen anderen nehmen sollen, bei dem Film erinnere ich
mich das er irgendwie besser als "Troja" wirken sollte, aber genauso
Milchbubieinfach daher kommt wie "Piraten der Karibik" was ja auch
ein
Klassiker war, aber diese Geschichte verlangt doch viel mehr an Ernst.
Sehr gut gefallen hat mir einfach Liam Neeson als Godfrey der so richtig
einen Vater darstellt, auch wenn er ein bißchen in der Rolle zu kurz
gekommen ist. Das er 2 Tage mit einem Pfeil im Hoden gekämpft hat, halte
ich
für unwahrscheinlich auch das man so einfach Schmerzen aushalten kann, die
den Film sahen wissen wovon ich rede. Ich erwähne das, weil darüber
sehr
geredet und gelästert wurde, ich finde das war vielleicht nur so ein
Spruch,
der vielleicht nicht so ganz gut rüber kam, dem Regisseur sei verziehen.
David Thewlis als Priester und Heiler hat gut gepasst, oder war er nur
Heiler, ich weiß nicht, jedenfalls hat er mit seinem einfachen englischen
Bauerngesicht gut in die Szenerie reingepaßt. Immer wenn ich den Typen
sehe
denke ich, das der Neandertaler doch nicht ausgestorben ist, er hat einfach
so was uriges, wie eine alte Wurzel tief unter der Erde, ich glaube man
nennt sie Alraune und man hat damals ein Aphrodisiakum daraus gemacht oder
was weiß ich. Nein er hat einfach ein gutes Gesicht für die Rolle.
Besser
als Orlando Bloom, ich nahm ihm seine Rolle ab.
Brendan Gleeson habe ich gleich erkannt. Reynald von Chatillon hat so was
wie einen echten Bösewicht in dieser Rolle, er hat gut gepasst, allerdings
war er ein paar mal zu übertrieben und mir kam er vor wie der beratende
Bösewicht im Film "Braveheart", auch das möge man sich
selber ansehen. Die
Festung Kerak übrigens die ist 80 Km südöstlich von Jerusalem im
heutigen
Jordanien, wo es immer noch Ruinen gibt.
Er hat gut gewirkt und er war wirklich ein Schwein, allerdings ist auch auf
seine Rolle viel zu wenig eingegangen. Etwas gestört hat mich dieses etwas
unglaubwürdige Gequatsche von "GOTT will es", seinen
Lieblingsspruch wenn es
um die Verteidigung seines wahnhaften Glaubens ging.
So jetzt kommen wir zu Jeremy Irons als Tiberias. Wieso wirkt der wie ein
Olympiakämpfender Verteidigungsanwalt der gegen Doping spricht? So als
letzte Bastion der Hippiegesellschaft? Ich weiß nicht, aber er hat ein
wunderbares Gesicht für so alte Rollen und auch ihm nehme ich seine Rolle
ab, obwohl er meiner Meinung nach viel besser spielen kann.
Nicht zu vergessen, Eva Green als Sybilla, die Königin von Jerusalem
über
Akkon und Tripolis, was auch immer das zu bedeuten hat. Was wirklich komisch
ist, denn Ihr Bruder, König Baldwin, das war in Wirklichkeit Edward
Norton,
der Mann hinter der Maske, der war ein wirklich guter König, aber
zurück zu
Sybilla, sie hat ein wunderschönes Gesicht, gut für die Rolle dieser
alten
Zeit, und sie wirkt wie über 30 obwohl sie erst 1980 geboren wurde.
Sehr gut natürlich auch Ghassan Nassoud, ein Syrer, in der Rolle von
Saladin
dem Herrscher der Sarazenen, dem Chef über 200.000 Leute, der war wirklich
ein guter ehrlicher Kämpfer und er hat auch so ausgesehen, er hat so was
arabisches an sich, wahrscheinlich weil er einer ist und ich finde man
sollte diesen Schauspieler nicht aus den Augen lassen, er hat das gewisse
Etwas eines intelligenten ehrlichen Herrschers. Auf alle Fälle besser als
der 1977 geborene Orlando hat er gepasst.
Drehbuch, Regie, Kamera, Zusatz:
Wenn man denkt das eigentlich der Regisseur Ridley Scott ein Werbefilmer
ist, dann kann man sich gar nicht vorstellen was für ein Genie daraus
gemausert wurde. Ich finde er hat seine Arbeit sehr gut gemacht, nur hat er
die Glorifizierung des Hauptdarstellers Orlando Bloom viel zu kurz ins Licht
gerückt. Nicht das ich auf Pathos usw. stehe, aber man hat eigentlich
wenig
von ihm gesehen, man hat viele Hintergründe nicht beleuchtet. Einerseits
ist
das eine gute Tatsache, andererseits eigentlich nicht gut weil in dem Film
wurde viel angenommen und viel weitergegeben, wo man als Zuseher der die
Geschichte nicht kennt, nicht viel damit anzufangen hat.
Mich hat z.B gestört das man nicht gesehen hat wie die Königin von
Jerusalem
zur Königin geworden ist, den Lebenslauf vom König hätte ich
gerne gesehen,
wie er Lepra bekam, ich hätte mich auch interessiert wie groß die
Stadt
wirklich ist, vielleicht ein paar Bilder oder Zusätze über das
einfache Volk
hinter den Stadtmauern, ein bißchen mehr Geschichte über Jerusalem.
Dafür
waren die anfangs erwähnten Schriftzüge am Anfang des Filmes mir ein
bißchen
zu wenig.
Die Regie fand ich recht gut, das Drehbuch auch, nur nicht so ganz genau,
aber das macht nichts, der Film ist gut, die Effekte sind spitze, und die
ganze Gegend auch nicht so schlecht sie ist so richtig wüstig heiß,
nach dem
Film gehe ich sicher in kein Solarium mehr, Hitze habe ich jetzt genügend
gehabt.
Die Crew bestand aus 436 Mitarbeitern, und in Marokko kamen 443 Marokkaner
dazu. Bei einer Massenszene waren 25 - 30.000 Komparsen beteiligt. Die Crew
hat übrigens teilweise in Quarzazate gewohnt, in Zelten.
Im Marokkanischen Essaouira beim Atlantik haben die Dreharbeiten geendet,
dort wo Jimmi Hendrix versuchte 1969 / 1970 die Stadt zu kaufen. Heute ist
sie berühmt als Hippiestadt von Marokko.
Mit 6.000 Tonnen Gips und 28.000 m² Mauern hat man Jerusalem von damals
nachgebaut. CGI Effekte machten aus 2.000 Soldaten so was wie 200.000 im
Film. Für ein Feuer wurden Km lange Gasleitungen verlegt und 36.000 Liter
Propan verwendet. Im ganzen brannten 120.000 Liter Treibstoff. 56 Menschen
wurden in Flammen gesetzt bei der Belagerung.
Meine Meinung:
Ich habe mich wahnsinnig auf den Film gefreut. Ich finde das der Regisseur
wie schon erwähnt ein wahres Genie ist, denn er hat nicht nur Filme wie
Alien gedreht, sondern immerhin nach "Gladiator" schon den 2.
Sandalenfilm,
die es früher in den 50 er und 60 er Jahren des vorigen Jahrhunderts
zuhauf
gegeben hat. Ich bin froh über diese wunderbare Wende der Zeit in
Hollywood,
endlich weg von anspruchslosen Horrorfilmen, endlich weg von anspruchsvollen
Filmen die einschläfernd sind, wieder hin zu Epen die breiten Familien
interessieren und die Leute in Massen ins Kino strömen lassen, was leider
bei dem 140 Minuten Film nicht der Fall war.
Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube mir hat "Gladiator"
damals
besser gefallen, nicht nur weil die Hauptrolle besser und philosophischer
vor allem effizienter ausgebaut war, sondern vor allem auch wegen der
herrlichen Filmmusik. Sicher hat er auch seine Längen und
Gesprächsschwächen
gehabt, aber dieser Film hier hat meiner Meinung nach viel zu viele
Gesprächsschwächen, denn es wird viel und anspruchsvoll geredet, und
es ist
mir etwas schwer gefallen zu folgen, und ich habe auch meine stets auf die
Leinwand bedachte Freundin nicht so anreden können, weil sie dauernd auf
den
Film geschaut hat, aber das macht nichts, ich habe dafür nachher meine
Freundin ein bißchen gequält, aber nicht weil ich den Film nicht
verstanden
habe, sondern weil ich wissen wollte wie es mit der Geschichte weiter ging,
wie König Richard Löwenherz von England nach Jerusalem gepilgert ist
um dort
3 Jahre lange für die Freiheit von Jerusalem zu kämpfen, aber
dafür gibt es
ja glücklicherweise so Dinger die man Bücher nennt, so
unmögliche unwürdige
Blätterkompendien die man in der Hand halten muß.
Ich überlege mir ganz verkrampft und angestrengt wieso der Film nicht so
kurzweilig und monumental wirkt, ich habe mich dabei ertappt wie ich 1 oder
2 x daran gedacht hatte, wie lange wird der Film noch dauern. Ich schätze
es
waren vielleicht viel zu wenig gut erklärte Kampfsszenen dabei. Ich glaube
es hat einfach das Charisma gefehlt, es hätte ruhig ein bißchen mehr
davon
sein können.
Früher in den 60 er Jahren waren solche Filme an der Tagesordnung, da hat
man schon gewusst wie man damit umgehen kann, was man wie bringt, da waren
die Leute das gewohnt, aber in der heutigen Zeit wo man nur Blut und Gewalt
mit Special Effekte gewohnt ist, ist es schon schwierig den richtigen Dreh
für altmodische Filme zu finden, und noch dazu ein großes Publikum
ins Kino
zu locken.
Ich glaube auch das der Film ein paar zu deftige Kampfsszenen hatte, wo ich
mir eigentlich mehr wünschte, aber für die Gedanken eines Produzenten
sprechend der eigentlich nur auf das Abcashen ist, hätte man mehr ruhigere
Szenen und Romantik wie "Der erste Ritter" einbauen sollen, aber das
hat
mich persönlich nicht gestört, ich finde solche Kampfsszenen und so
Epochale
Schlachten einfach gut.
Wenn die Leute nur nie angefangen hätten mit Waffen zu kämpfen, mit
so
modernem schießenden Schnickschnack, da hätte man einfach noch
Krieger die
sich vielleicht gegenseitig die Gurgel aufschlitzen würden, aber man
hätte
nicht Kinderfickende vergewaltigende Abschlachterbrigaden, wie es sie heute
gibt. Man sieht eigentlich an solchen Filmen sehr deutlich das es die Leute
damals verstanden haben einen Ehrenkodex hoch zu halten, denn die haben nie
so reagiert wie heute, wenn Krieg war dann war Krieg, und bald danach war
Frieden, auch wenn die Kriege damals blutig waren und auch viele
Übergriffe
auf das Volk waren,
gegenüber heutigen Kriegen und Übergriffen ist das alles damals noch
einfach
und ehrlich gewesen.
Mich hat anfangs gestört das man wenig von Balian gesehen hat, dann hat er
seinen viel zu jungen Vater eingeholt, dann hat mich noch gestört das
Balian
kämpfen konnte wie ein Krieger, obwohl er doch nur ein einfacher
Hufschmied
war, man hat viel zu wenig von seinem und dem damaligen Leben gesehen, wenig
von der Inquisition und vom Wahnsinn der katholischen Kirche damals, mir
hätte das nicht gestört, und man hätte durchaus einen 180
Minuten Film wie
"Alexander" drehen können, da auch diese Geschichte wertvoll und
gut war.
Ich habe mir viele Kritiken durchgelesen und es wurde oft gesagt das der
Film zu religiös war, das dauernd von GOTT geredet wird, als würde
man
versuchen Leute zu bekehren. Ich sage, Na und? Was ist dabei? Sind das
lauter Atheisten heute die das sehen, die so was schreiben, die dauernd Blut
und Gewalt wollen, sind das Leute die sich nicht erziehen lassen oder
bekehren lassen wollen weil sie fürchten was aufgeben zu müssen wovon
sie
wissen es ist ein Riesengroßer Haufen Scheiße?
Ich weiß es nicht, es war ein Kreuzfahrerepos und die Texte und die
Dialoge
waren meiner Meinung nach sehr gut gewählt.
Wieso eigentlich erfährt man nicht viel mehr über die Geschichte des
Streites über die Juden, die Moslems die auch Jerusalem heilig halten weil
Mohammed auf einem Pferd gegen den Himmel ritt, und den Christen die das
heilige Grab verehren, ich hätte mir mehr davon gewünscht.
Fazit:
Ein Film für die ganze Familie, kein Popcornkino, anspruchsvoll, nichts
zum
herumschmeißen, vorher auf´s Klo gehen, den Darm entleeren, und 140
Minuten
geniessen.
95 von 100