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Einstieg ins Filmen
Einstieg ins Filmen
"Markus Pinl" schrieb im
Newsbeitrag
news:6eff599b65bbc668b5c798e6750aa861@ID-20577.user.dfncis.de...
> Genau. Licht ist unheimlich wichtig. Und was das Traurigste am
> DV-Video(Film-)dreh is: Es ist hier noch schwieriger, richtig
auszuleuchten,
> als bei belichtetem Film, da der Kontrastumfang von DV wesentlich
niedriger
> ist als bei Film. Das heißt, man muss höllisch aufpassen, dass
helles
nicht
> überstrahlt und dunkles nicht absauft - dafür hat man den
enormen
> Preisvorteil und dass man seine Aufnahmen gleich genau so, wie sie
geworden
> sind, begutachten kann (was Profis natürlich auch können, aber
etwas[tm]
> teurer ist).
Das mit den Lichtverhältnissen ist wirklichne verzwickte Sache, hängt
glaube ich aber auch von der Qualität der Kamera ab. Ich hab hier
allenfalls gerade mal zufrieden stellende Ergebnisse, weil der Look an sich
eher düster sein soll, man damit aber auch viel Bildrauschen
provoziert...naja...is ja auch nur just for fun... ;) ...
> > Ein Quantensprung ist für mich allerdings die digitale
> > Schnitt-Bearbeitung wie mit "Adobe Premiere", weil ich von
früher nur
> > noch diese umständlichen Videoschnitt-Pulte kenne.
>
> Ein Quantensprung war das sicher nicht ;-P
Jah...um eine Freundin von letzte Woche zu zitieren: "Ein Quantensprung
ist
so klein..." *fingerdeut*... ;) ...
Grüße!
Einstieg ins Filmen
Einstieg ins Filmen
Also sprach Markus Pinl:
> Karsten Schreurs schrieb:
>
>>Was allerdings im Amateur-Sektor auch immer wieder unterschätzt
wird
>>ist eine halbwegs gelungene Ausleuchtung einer Szene! Es reicht da
>>selten irgendwone Lampe hinzustellen.
>
>
> Genau. Licht ist unheimlich wichtig. Und was das Traurigste am
> DV-Video(Film-)dreh is: Es ist hier noch schwieriger, richtig
auszuleuchten,
> als bei belichtetem Film, da der Kontrastumfang von DV wesentlich
niedriger
> ist als bei Film. Das heißt, man muss höllisch aufpassen, dass
helles nicht
> überstrahlt und dunkles nicht absauft - dafür hat man den
enormen
> Preisvorteil und dass man seine Aufnahmen gleich genau so, wie sie
geworden
> sind, begutachten kann (was Profis natürlich auch können, aber
etwas[tm]
> teurer ist).
Wie kann man denn eine vernünftige Ausleuchtung erreichen? In
d.r.fotografie werden für den kleinen Geldbeutel gerne mal Baustrahler
aus dem Baumarkt empfohlen.
Wie macht Ihr das?
Grüße,
Andre
Einstieg ins Filmen
"Andre Beckershoff" schrieb im
Newsbeitrag
news:416128D1.9070903@uni-muenster.de...
> Wie kann man denn eine vernünftige Ausleuchtung erreichen? In
> d.r.fotografie werden für den kleinen Geldbeutel gerne mal
Baustrahler
> aus dem Baumarkt empfohlen.
> Wie macht Ihr das?
Das kommt drauf an, wie Du das Bild gestalten willst. Ich hab mir im
Baumarkt zwar keine Strahler gekauft - die wären zu hell für den Film
-
dafür aber tragbare Bau-Leuchten und so portable Neon-Lichter...die
Fachbezeichnunge kenn ich nicht, aber die Dinger sind schön handlich, man
kann verschiedene Birnen reinschrauben und sind sehr erschwinglich. Das
Licht-Feintuning wie Tonwerte, Gamma-Einstellungen und so passiert dann am
Rechner...
Grüße!
Einstieg ins Filmen
Andre Beckershoff schrieb:
> Wie kann man denn eine vernünftige Ausleuchtung erreichen? In
> d.r.fotografie werden für den kleinen Geldbeutel gerne mal
Baustrahler
> aus dem Baumarkt empfohlen.
> Wie macht Ihr das?
Naja, außer bei einem Hobbyprojekt und einmal was in der Uni... NOCH
garnicht, auch wenns mir irre Spaß macht und ich irgendwie versuche, mehr
Zeit und Leude usw. dafür über zu haben ;)
Tja. Beim ersten Projekt habe ich mit Baustrahlern mehr schlecht als recht
und ohne irgendwelche Kenntnisse von der Materie drauflosgeleuchtet. Eine
Einstellung gelang dabei wirklich überzeugend, das finde ich noch heute,
eine andere war aus anderen Gründen viel zu flach und rotstichig; den
Rotstich konnte ich im Nachhinein noch größtenteils
glattbügeln, trotzdem
gefiel es mir nicht wirklich.
In der Uni hatten wir eine kleine Ausstattung mit zwei
800W-Lampen+Farbfilter und einer kleineren 300- oder 500W-Lampe, die waren
aber auch wirklich für diesen Einsatz gedacht und hatten
Filtereinschübe und
Klappen zur Einschränkung des Lichtweges. Außerdem habe ich da mal
ein
bisserl was über Licht gelernt und weiß jetzt zumindest in der
Grundlagentheorie, wie man ne Szene ausleuchtet. Im Projekt kamen dann auch
für zwei Nachmittage recht ansehnliche Ergebnisse raus.
Prinzipiell kann man mit Baustrahlern schon einiges machen, wobei deren
Licht oft recht gelblich- bzw. rotstichig ist, also vergleichsweise wenige K
hat. Kommt drauf an, ob das zum Film und der Szene passt. Oft werden auch
Neonröhren empfohlen, die gleichzeitig den Vorteil haben, recht diffus zu
leuchten (die harten Schatten auf Darstellern und der Umgebung waren der
reinste Horror... bis wir die halbwegs im Griff hatten...). So ein paar
entsprechende Röhren nebeneinander angeordnet machen schee hell und
vermeiden zumindest etwas zu harte Schatten.
-Markus
Einstieg ins Filmen
>
> Wie kann man denn eine vernünftige Ausleuchtung erreichen?
Nun die Forage ist ungefähr so wie: "Wie kann ich bei einem
Gemälde
schöne Farbkombinationen machen?"
Ausleuchten ist eine Kunst für sich und in der Regel unterscheiden sich
hier die amateure von den Profis. Theoretisch ist es sehr einfach, den
man sieht ja wo man hinleuchtet und wo nicht. Allerdings muß man wissen,
wo es am besten aussieht. Was ich empfehlen kann, falls Du Dir unsicher
bist, ausprobieren. Digifoto machen und in Ruhe anschauen. #
Vor allem aber, schau Dir Werbefotos an, oder achte bei Filmen darauf,
wie Licht gesetzt ist. Von wo es kommt und in welchen Intensität im
Verhältnis zu den anderen Lichtquellen.
In
> d.r.fotografie werden für den kleinen Geldbeutel gerne mal
Baustrahler
> aus dem Baumarkt empfohlen.
> Wie macht Ihr das?
Die sind durchaus zu gebrauchen. evtl. mußt Du aber mit dem
Weißausgleich arbeien, falls Du digital oder mit DV oder so drehst. Bei
Super 8, sollten die Dingen schon so 1000Watt haben. Dass reicht in
einen kleinen Raum dann gerade so aus, da die meisten Filme nur 40ASA haben.
Gruß,
Niels
Einstieg ins Filmen
Also sprach Niels Vollrath:
>>Wie kann man denn eine vernünftige Ausleuchtung erreichen?
>
>
> Nun die Forage ist ungefähr so wie: "Wie kann ich bei einem
Gemälde
> schöne Farbkombinationen machen?"
> Ausleuchten ist eine Kunst für sich und in der Regel unterscheiden
sich
> hier die amateure von den Profis.
Was Fotos angeht kenne ich mich ein wenig aus. Aber beim Film kommt ja
noch die Bewegung dazu, was das Vermeiden von Schatten z.B. in
Gesichtern ja schwieriger macht. Ebenso erschwerend auswirken wird sich
der schon angesprochene geringe Kontrastumfang.
Gibt es zu diesem Thema Literatur? Gerade auf English gibts ja ganz
viele "Filmmakers Handbooks" und so... Kennt Ihr eines, das taugt?
Grüße,
Andre
Einstieg ins Filmen
Karsten Schreurs schrieb:
> Nach ein paar Probeaufnahmen stellten sich allerdings mehr Vorteile als
> Nachteile heraus: man hat in Sachen Bildkomposition viel mehr
Möglichkeiten
> interessante Bilder zu arrangieren, weil man auch weniger Fläche
beachten
> muss.
Wie (leider) viele andere siehst du das Prinzip von 16:9 falsch (kommt
wohl daher, weil man es auf einem 4:3-TV angugckt). 16:9 hat nicht oben
und unten weniger Bild, sondern links und rechts mehr.
Die meisten Camcorder leisten da auch ihren Beitrag an dem Trugschluss,
indem sie auch einfach nur oben und unten abschneiden. Um den
eigentlichen Vorteil von 16:9 ausnutzen zu können, muss man also weiter
vom Objekt weggehen, bis in der Höhe wieder alles drauf ist (im
Vergleich zum 4:3-Bild). Dann merkt man, dass rechts und links mehr
Platz ist.
Ich selbst habe schon 2 Widescreen-Videos gemacht, mit unterschiedlichen
Verfahren.
Bei dem einen hatte ich Camcorder-Aufnahmen (Sony DCR-TRV50, bei 16:9
beschneidet die einfach und zieht das dann wieder auf 4:3 hoch) sowohl
in 4:3 also auch in 16:9 vorliegen. Daraus hab ich dann 16:9 letterbox
gemacht, also eigentlich 4:3 mit schwarzen Balken. Das 4:3-Bild habe ich
zurechtgeschnitten und passen verschoben, das 16:9-Bild habe ich wieder
entzerrt. Das ganze wirkt so schon ziemlich gut, und bei der Vorführung
via Beamer in einem eher kleinen, niedrigen Raum kann man mit 16:9 das
Bild größer darstellen.
Das zweite habe ich mit dem Camcorder mit 4:3 aufgenommen, wobei ich auf
dem Display mit die für 16:9 zu verdeckenden Flächen einfach
abgeklebt
habe. Geschnitten habe ich dann in echten 16:9, d.h. ich habe das
4:3-Bild auf 16:9 hochgezoomt, wobei dabei oben und unten Bildteile
verschinden (eben die, die ich abgedeckt hatte). Obwohl auch nicht
ideal, weil ich im Prinzip nen digitalen Zoom (ca. 1,4x) vorgeschaltet
habe, sieht auch das relativ gut aus. Das ist auch das Verfahren, das
ich weiterhin anwenden werde, falls ich 16:9 haben will.
Und mein nächster Camcorder soll dann 16:9 echt unterstützen bzw. da
beobachte ich sowieso, was sich so im HD-Bereich so tut. Die Sony
HDR-FX1 sieht ja schonmal recht interessant aus.
Gruß,
Markus
--
* Markus Knapp * http://www.markus-knapp.de * Videofilmproduktion *
"Synchronisation ist die Rache der Deutschen an den
Alliierten"
[Kurt E. Ludwig (Stimme von Scotty)]
Einstieg ins Filmen
Joachim Parsch schrieb:
> Alan Tiedemann schrieb:
>> - echtes (!) 16:9 (nicht nur Beschneidung mit Schwarzbalken),
>
> Wozu braucht man 16:9?
Wenn man Filme drehen möchte?
Gib zu, Deine Frage ist irgendwie... komisch ;-)
Gruß,
Alan
--
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