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Filmkritik: The Day after Tomorrow
Filmkritik: The Day after Tomorrow
The Day after Tomorrow
Auf der Klimakonferenz in Neu Delhi warnt JACK HALL (Dennis Quaid) die Leute
vor der herannahenden Klimakatastrophe. Vor kurzem war er in der Antarktis
und hat sich gerade noch retten können, sich und seinen Kollegen GEORGE,
der
an Eiskernbohrungen gearbeitet hat, als die Eisscholle Larsen B abbricht,
und das ganze in einer Größe vom Bundesstaat Rhode Island. Nur will
ihm
keiner Glauben schenken, das die Welt umdenken muss, vor allem Amerika, die
sind lieber darauf aus weiterhin die fossilen Bodenstoffe zu verwenden,
schließlich ist das billiger als sich dem Kyoto Protokoll zu beugen.
Sein Sohn SAM (Jake Gyllenhaal) ist in New York, da hat er an so einem
Wettbewerb teilgenommen, wer ist der gescheiteste, mit seinen Freunden und
Kollegen, von denen im Film nur noch 4 zu sehen sind, einer verschwindet
einfach so und ich weiß gar nicht wo der abgeblieben ist.
Das Wetter wird immer schlimmer, und als in Tokio Hagelkörner
niederprasseln
die größer sind als eine Grapefruit beginnt das kleine Problem das
schlimmer
wird, als riesige Tornados über Hawaii drüber hinwegfegen, als
über L.A. ein
großer Tornado und kleine wegfegen und die halben Stadt zerstören,
und als
laut einigen Wetterbojen in der Nähe von Grönland das Wasser um 13
C°
gesunken ist. Die Polkappen sind nämlich geschmolzen, und in Schottland
bestätigt Professor TERRY RAPSON (Ian Holm) das es stimmt, und in kurzer
Zeit werden die Wirbelstürme immer größer über Europa und
sollen laut JACK
die Größe von halb Europa erreichen, nur nicht in Jahren oder in 100
Jahren
sondern in Tagen und Stunden, wie es keiner geglaubt hat.
In der Zwischenzeit geht halb New York drauf, und SAM kann seine Eltern
erreichen, wo sein Vater 200 Km entfernt verspricht ihn zu holen, und macht
sich mit seinem Kollegen FRANK HARRIS und noch irgendeinem, dessen Namen ich
vergessen habe, auf den Weg zu seinem Sohn SAM, und seinen Freunden, die
sich in einer Bibliothek verschanzt haben. Die andern dort sind leider
geflüchtet, und haben ein schwieriges Schicksal vor sich, nur SAM und
einige
Freunde bleiben in der Bibliothek.
SAM ist in der Zwischenzeit mit seinen Freunden J.D, LAURA CHAPMAN, JASON
EVANS, BRIAN PARKS auf Überlebenstour, während Vater naht.
122 Min. 120 Millionen US $. Also pro Minute 1 Million kann man sagen, was
für ein guter Durchschnitt für so einen großen Blockbuster, der
in Amerika
wider Erwartens doch nicht so viel eingespielt hat. Man hat schon lange
vorher Plakate und Trailer gesehen, und wahrscheinlich bis in das letzte
Winkelchen auf unserer Erde, im Inneren des Ayers Rock hat man von diesem
Film gehört. Klar es geht ja auch die halbe Welt drauf. Was anfängt
wie "The
Core", da waren auch anfangs ein paar Schlimme Dinge zu sehen, viele
Vögel
wie in dem Film, und leider auch hier wieder nur kurz ein paar
Hagelvorfälle
in Tokio, in einem kleinen Vorort, das war schnell vorbei, dann ging es
weiter wie "Deep Impact", viel Gerede, wenige Katastrophen. Und so
viel ich
noch weiß, hat das Emmerich absichtlich nicht gemacht, weil er die
Zuseher
nicht langweilen wollte mit Katastrophen, aber wenn ich böse bin
müsste ich
sagen, er langweilt uns mit ein paar Teenagern die in einer Bibliothek
verschanzt sind.
Ich hätte mir mehr gewünscht wenn der Film mehr Effekte gehabt
hätte, die
Stürme am Anfang waren leider nicht so schön und so genau wie in
"Twister"
und die Flutwelle leider nicht so groß und gemein wie in
"Abyss", und New York war so verregnet wie schon lange nicht mehr,
seit
"Godzilla", auch von Emmerich der auch für das Drehbuch
verantwortlich war.
Wie immer ist es New York das zerstört wird, und der Film zeigt deutlich
was
passiert wenn der große Weltpolizist Amerika nicht endlich sich an das
Kyoto
Protokoll hält. Leider auch hier zu kurz, Man sieht zwar einen halbwegs
patriotischen Präsidenten, aber leider keinen so guten wie in
"Independence
Day", da hat mir das Staatsoberhaupt besser gefallen. Wenn wir schon beim
Präsidenten sind, mich hat geärgert das er als letzter das
weiße Haus
verlassen hat, wo doch jeder weiß das der Typ so schnell wie möglich
den
Schwanz einzieht wenn es brenzlig wird. Zurück zu Kyoto, das wird Amerika
nie halten schätze ich mal, denn das Erdöl bringt denen auf lange
Sicht viel
mehr. Gefallen hat mir wieder das man hier deutlich sieht wie Amerika als
Regierung selbst bei so großen Katastrophen den blöden Kopf
behält und auf
die ganzen Beweise scheißt und weiter macht mit der gleichen Frechheit
die
sie Politik nennen und unseren Planeten mitzerstören.
2002 begann die Vorproduktion und in Zentralchina haben Eiergroße
Hagelkörner 25 Menschen getötet. Kurz danach war die Jahrhundertflut
die
Europa niederwalzte. 3 Tage nach Drehbeginn haben 75 Wirbelstürme in 13
US-Staaten, 36 Menschen getötet. Und kurz nach der Szene als in dem Film
die
Eisscholle Larsen B abgebrochen ist am Südpol ist die echte Eisscholle
Larsen B auch abgebrochen. Und das Pentagon hat vor kurzem einen ähnlich
schlimmen Bericht veröffentlicht, von dem Wetter in der nächsten Zeit
das
sehr mies werden soll wenn sich das Klima erwärmt. Also ist der Film so
was
wie eine Prophezeiung für die Zukunft?
Vielleicht ein wahres Armageddon das gar nicht so weit hergeholt wird.
Bruckheimer hat übrigens die Produktion übernommen für den Film,
und die
Crew durfte, allen voran Quaid Winde die mit einer Maschine erzeugt wurden,
von 130 Km/h aushalten, die den Schnee auf die Leute blies. Die Hagelszene
in Tokio war gar nicht echt, aber sie haben sich Eisblöcke besorgt, die
sie
einzeln zusammengeschnitzt haben.
Regendüsen haben mit 19.000 Litern pro Minute, das Wasser aus einem Tank
gespritzt der 0,5 Millionen Liter fasst bei einigen Szenen, und ich bin froh
das Emmerich so ein Katastrophaler Regisseur ist, so kann die Menschheit
sich so schön auf den Untergang vorbereiten und ist dann nicht
überrascht
wenn die Welt zusammenbricht. Schade war wiederum meiner Meinung, das man
keine Plünderungen gesehen hat, die wären nicht übel gewesen,
nur kurz sah
man einige Hamsterkäufe, die ich viel zu kurz gefunden habe.
Was mich noch gestört hat, der Schnee sah vielleicht etwas unecht aus, das
Schiff war wiederum super im Film, das mit den Wölfen auch, schade fand
ich
das die nicht echt gefroren haben, das ganze sah aus, als wären die
Akteure
durch + 5 C° gelaufen, nicht durch - 20 C°, und als bei einigen Szenen
die
Temperatur im Film halt, auf - 110 C° oder so fielen, fror sogar eine
Amerikanische Flagge ein, schön in die Mitte des Filmes hingestellt, auf
der
Leinwand, und ich fand das irgendwie blöd, weil das ein Haus so schnell
einfriert finde ich unmöglich. Auch fand ich blöd ein Gerede welche
Bücher
man verbrennen soll, bis hin zu Quaid der anfangs im Film einen 2 Meter
Sprung samt Gewand im Schnee und in der Kälte macht, über eine
Schlucht und
einen Sprung a la "Vertical Limit" wieder zurück. Es sind nicht
viele Szenen
die so sind, aber die paar reichen mir doch das ich dem Film kein Super Sau
gut ausstelle.
Quaid wiederum ist ein guter Schauspieler, nur sieht er so altbacken aus,
wie ein überfressener Dackel der sich zu oft die Hämorrhoiden mit
einem
Bunsenbrenner weggebrannt hat. Irgendwie sah er aus als würde er keine
Freude am Dreh haben, es fehlt genauso am Elan ihm, wie an seinem Sohn im
Film. Der hat zwar bei Donnie Darko gut gespielt der Gyllenhaal, aber hier
ist er irgendwie so ein unrasierter 17 jähriger Jüngling, der 24 ist,
und
aussieht wie ein obdachloser Bankräuber nach einer Vasektomie. Und im Jahr
2002 gab es einen Film mit selben Namen, da ist es doch lustig das Emmerich
kein anderer Titel eingefallen ist.
Die anderen Jungschauspieler sind natürlich unbekannt, und für
lernende
Leute aus der Universität spielen sie so halbwegs gut, und man sieht immer
die gleichen 3 Gesichter herumspringen und frieren, und reden und
diskutieren. Nie weint wer, nie schimpft wer, nie flucht wer, nur ein
Büchereifuzzi ein alter sagt das er nicht an GOTT glaubt, das ist alles.
Irgendwie ist das auch unrealistisch, und sogar selbst mir ist es schwer
gefallen mein Popcorn in meinen Mund zu stecken und mein Gedankenmaul zu
halten, und nicht herumzulästern, aber irgendwie ging das nicht, ich
entdeckte zu viele Dinge die Plotholes waren, und die man hätte verhindern
können, ich hätte den Film besser gemacht, nächstes Mal drehe
ich einen 2.
Teil, "The Day after Yesterday - The Return of the Sun, or Jack and his
Father on the Way to Mexico". Aber Emmerich ist so weit weg und sein
E-Mail
Account ist leider voll, schätze ich mal, sonst hätte er auf meine
geantwortet, und mir schon längst geschrieben.
Der Regisseur hat auch aus Filmen wie "Hard Rain" geklaut, oder
"Daylight"
dazu ein paar andere Filme mehr.
Wenn ich denke wie gute Filme es gibt die sich mit dem Ende der Welt
beschäftigen. Klassiker wie
"Armageddon" oder "Independence Day" durften für den
Film nicht herhalten.
Die anderen Filme von denen er geklaut hat, sind auch gut, aber leider hat
eben die Intensität gefehlt.
Man hat es auch versäumt Geschichten und Profile der Protagonisten
einzubauen, die schlurfen alle nur so herum, nach einem etwas hölzern
wirkenden Drehbuch. Emmerich hat aus seinem Geldbörsel ganze
150.000 US $ ausgegeben für ein CO² Projekt, wo man Anteile erwirbt,
nach
den Ausstoßemissionen und steckt das Geld wieder in ein anderes Projekt
oder
so ähnlich, laut Spiegel Zeitung, aber die ist mir sowieso zu kompliziert.
Was mir gefehlt hat sind ne Menge Militärs gewesen, viele Leute, nicht ein
paar abgehungerte Typen, und viel mehr Tiere, und dann war da noch ein
sinnloser Obdachloser mit Plastiksackerl am Schädel der aussah wie ein
Tapezierer auf Alzheimeramnesieurlaub und sein unwichtiger Hund der 3
Sekunden berühmt war bei einer kleinen Szene, oder man hat ihn halt gut
sehen können.
Schade das die aus der Story nicht mehr gemacht haben, sie ist nämlich
nicht
übel, und hat einen guten Sinn, macht Lust auf mehr Katastrophski. Ich
habe
meiner Freundin in der Zwischenzeit wo geredet wurde einige Male in paar
Zwickeinheiten geschenkt, jetzt ist sie so blaut das sie aussieht wie ein
Hustenzuckerl der Firma Alaska Fresh, habe ein Lagerfeuer gemacht, man muss
ja in dem Film viel frieren, und ich wollte meine Körperwärme mit den
Protagonisten teilen, musste fliehen vor aufgebrachten mir nicht
verständlich mich hassenden Kinozusehern, die den Rauch wahrscheinlich
nicht
wollten, grillte in der Zwischenzeit ein paar Jaguarohrläppchen und
Dachszitzen, während ich mir gefüllte Ameisenschenkel mit gratinierte
Heuschreckenaugenbrauen machte mit ein paar filetierten Zehennägel von
Gottesanbeterinnen. Dazu Königsmambamousse, man hat das gut geschmeckt.
Jedenfalls der Film ist einfach gestrickt, wenig Spannung, zu wenig Effekte,
lahme Story, leider nicht das was ich mir vom Plakat erwartet habe.
80 von 100 (grad noch)
Filmkritik: The Day after Tomorrow
Filmkritik: The Day after Tomorrow
Am 09.06.04 23:47 wollte uns Tuvok folgendes mitteilen:
> The Day after Tomorrow
>
[Nur partiell überflogen...]
> Jedenfalls der Film ist einfach gestrickt, wenig Spannung, zu wenig
Effekte,
> lahme Story, leider nicht das was ich mir vom Plakat erwartet habe.
>
Komisch, denn haargenau das hab ich vom Plakat erwartet!
Der Weltuntergang an sich ist nunmal keine Story.
> 80 von 100 (grad noch)
^^
????
*Ohne Worte*
Andre
Filmkritik: The Day after Tomorrow
Andre Beckershoff wrote:
>> 80 von 100 (grad noch)
> ^^
>
>????
>*Ohne Worte*
*hüstel*
Auch für Dich der gute Tip: wir hier[tm] ignorieren Postings von
Gruppenkasper Tuv..äh..he who shall not be named
Auf seine sinnbefreiten Ergüsse zu antworten, befreit ihn nur aus
einigen Filtern und sollte vermieden werden.
Auf Wunsch gibt es noch ein paar Links auf Seiten, die erklären, warum
das so ist (kann an sich auch selber googeln)
aber das ist hier OT, daher fup2p
Roy
--
> Es ging aber nicht um den Täter, sondern um den Angeklagten.
Korinthenkacker
(bjkaup in d.s.r.m.)