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Re: Filmkritik: Solaris
Re: Filmkritik: Solaris
Andreas Schulze-Bäing schrieb:
> Nicht der Film... der Planet ist unbegreiflich - das ist doch grade der
> Witz an der Sache (zumindest im Buch).
>
Steven Soderbergh setzt diesen Kernpunkt des Romans in seinem
"Solaris"
meines Erachtens sehr gelungen ins Zwischenmenschliche fort.
Schöne Grüße,
Andreas
--
"In my youth, there used to be only red, blue and yellow Lego bricks,
and they were all square. Now there are pink and round ones. This
doesnt seem like a world youd want to raise your children in."
(Nina Persson) +++ http://www.moviebazaar.de/ +++
Re: Filmkritik: Solaris
Re: Filmkritik: Solaris
"Andreas C. Lazar" schrieb im Newsbeitrag
news:3ef78334$0$141$9b622d9e@news.freenet.de...
> Andreas Schulze-Bäing schrieb:
> > Nicht der Film... der Planet ist unbegreiflich - das ist doch grade
der
> > Witz an der Sache (zumindest im Buch).
> >
> Steven Soderbergh setzt diesen Kernpunkt des Romans in seinem
"Solaris"
> meines Erachtens sehr gelungen ins Zwischenmenschliche fort.
Und das Ende des Films fand ich gelungener als das Ende im Buch.
Wobei ich den Film einfach schön fand. Schöne Bilder, schöne
Musik,
eine Story und ein Ende, die zum Nachdenken anregen.
Klar, wer einen SF-Action-Film erwartet hat, wurde schwer enttäuscht.
Und für viele war die Story wahrscheinlich zu kompliziert :-)
MfG
Manuel
Re: Filmkritik: Solaris
"Andreas C. Lazar" schrieb am Tue, 24 Jun 2003
00:45:01 +0200 :
>Andreas Schulze-Bäing schrieb:
>> Nicht der Film... der Planet ist unbegreiflich - das ist doch grade
der
>> Witz an der Sache (zumindest im Buch).
>>
>Steven Soderbergh setzt diesen Kernpunkt des Romans in seinem
"Solaris"
>meines Erachtens sehr gelungen ins Zwischenmenschliche fort.
Die Tarkowskij-Version ist einfach besser.
Aber ich habe den Soderbergh-Solaris gar nicht gesehen. :)
Aber eine Natalja Bondartschuk hat der garantiert nicht zu
bieten!
Ich liebe den Tarkowskij-Solaris, wie ich den Roman auch sehr
mag.
BTW wer produziert - mit mir als Regisseur oder wenigsten Hans
Dampf oder sogar als Prof. Trottelreiner - endlich mal "Der
futurologische Kongress"?!
Warum werden überhaupt so wenig richtige Filme gedreht??
Gruß
Stephan
Re: Filmkritik: Solaris
Stephan Kendzia schrieb:
>BTW wer produziert - mit mir als Regisseur oder wenigsten Hans
>Dampf oder sogar als Prof. Trottelreiner - endlich mal "Der
>futurologische Kongress"?!
War "Matrix" nicht ein bisschen "Der futurologische
Kongress"?
Re: Filmkritik: Solaris
Rodex DAmato schrieb am Wed, 25 Jun 2003
14:39:46 +0200 :
[...]
>War "Matrix" nicht ein bisschen "Der futurologische
Kongress"?
Weiß nich. Habe nur den ersten "Matrix"-Film im TV neulich
gesehen, und das auch nur zur Hälfte, langeweilehalber.
Schien mir aber eher was wie "Welt am Draht" zu sein oder so.
Bei "Der futurologische Kongress" sinds ja die halluzinogenen
Psychopharmaka ...
Übrigens: Ich kann ja kein polnisch, aber ich fand (und andere,
Kundigere, bestätigten es), dass es eine absolut geniale
Übersetzungsleistung ist. Ich meine die alte Suhrkamp-Ausgabe,
Übersetzung von einer gewissen I.Zimmermann-Göllheim.
Ich sage nur "Psivilisation", oder "Bemben" ("Bomben
menschlicher Brüderlichkeit") ...
Ja das wär was.
Stephan
Re: Filmkritik: Solaris
Stephan Kendzia schrieb:
>>War "Matrix" nicht ein bisschen "Der futurologische
Kongress"?
>
>Weiß nich. Habe nur den ersten "Matrix"-Film im TV neulich
>gesehen, und das auch nur zur Hälfte, langeweilehalber.
>
>Schien mir aber eher was wie "Welt am Draht" zu sein oder so.
>Bei "Der futurologische Kongress" sinds ja die halluzinogenen
>Psychopharmaka ...
Ja. Stimmt schon. "Welt am Draht" kam noch deutlicher durch.
Aber die Idee, dass die Realität nur vorgetäuscht ist, weil
sich dahinter eine viel unschönere Realität verbirgt, die ist
die gleiche. Nur bei Lem etwas weiter getrieben. ;-)
Obwohl das ja eigentlich gar keine kreative Idee der SF ist,
sondern einfach eine Beschreibung der Welt in der wir leben.
Irgendwie. Siehe Medienrealität usw.
>Übrigens: Ich kann ja kein polnisch, aber ich fand (und andere,
>Kundigere, bestätigten es), dass es eine absolut geniale
>Übersetzungsleistung ist. Ich meine die alte Suhrkamp-Ausgabe,
>Übersetzung von einer gewissen I.Zimmermann-Göllheim.
Ja, die habe ich auch. Sehr gelungen.
Re: Filmkritik: Solaris
Rodex DAmato wrote:
> Tuvok schrieb:
>
>> Der Roman vom Polen Stanislav Lem ist sicher gut, aber
>> wenn er genauso fad ist wie der Film und auch das alte Original aus
>> Russland des Pessimisten Lem, dann sollte sich der Typ mal im Grab
>> umdrehen und sich Independence Day anschauen damit er eine Ahnung von
>> guter SF bekommt.
>
>> Irgendwie ist der
>> Film unbegreiflich. Der Film ist herrlich langweilig. Wer ihn
schön
>> findet ist ein absichtlich verkappter Filmkritiker und hat das ganze
>> SF Genre nicht verstanden. Ein Film soll Spaß machen nicht zum
>> nachdenken anrühren dafür gibt es die Nachrichten und Welt
der Wunder
>> oder Galileo auf Pro 7.
>
>> Ich finde der
>> Film ist genauso ein Dreck wie " Mulholland Drive " im
Weltall oder "
>> Memento " in der Kanalisation. 3 Saufade Filme mit
unterschiedlichen
>> Weltanschauungsproblemen, dieser hier spielt im Weltraum, aber ist
>> nicht so als würde er dort spielen, der Film hätte auch in
einem Klo
>> spielen können. Die Filmmusik ist ein absoluter Dreck, so was
>> langweiliges was die daher geklimpert haben ist ja nicht auszuhalten,
>> dann noch die ganzen Farben die da und dort auftauchen, meine
Güte,
>> das passte alles nicht zusammen.
>
> Tuvok, herrlich, deine Filmkritiken. Ich komme seit 10 Minuten aus
> dem Lachen nicht mehr raus. Vorallem völlig ernst vorgetragen. Einige
> Stellen sind zwar sehr dick aufgetragen, aber im ganzen könnte man
> denken, du meinst das ernst. Aus dem ersten zitierten Absatz glaube
> ich rauszulesen, dass du auch Tarkowskijs Umsetzung gesehen hast? Gibt
> es dazu auch eine Rezension? Die würde ich wirklich sehr gerne lesen!
Nun nicht von mir, die wäre zu anstrengend, aber falls ich mal einen
ruhigen
Tag habe, und 12 Kg Marihuanalollipopps herumliegen habe, dann schreibe
ich eine
Re: Filmkritik: Solaris
Rodex DAmato wrote:
> Tuvok schrieb:
>
>> Der Roman vom Polen Stanislav Lem ist sicher gut, aber
>> wenn er genauso fad ist wie der Film und auch das alte Original aus
>> Russland des Pessimisten Lem, dann sollte sich der Typ mal im Grab
>> umdrehen und sich Independence Day anschauen damit er eine Ahnung von
>> guter SF bekommt.
>
>> Irgendwie ist der
>> Film unbegreiflich. Der Film ist herrlich langweilig. Wer ihn
schön
>> findet ist ein absichtlich verkappter Filmkritiker und hat das ganze
>> SF Genre nicht verstanden. Ein Film soll Spaß machen nicht zum
>> nachdenken anrühren dafür gibt es die Nachrichten und Welt
der Wunder
>> oder Galileo auf Pro 7.
>
>> Ich finde der
>> Film ist genauso ein Dreck wie " Mulholland Drive " im
Weltall oder "
>> Memento " in der Kanalisation. 3 Saufade Filme mit
unterschiedlichen
>> Weltanschauungsproblemen, dieser hier spielt im Weltraum, aber ist
>> nicht so als würde er dort spielen, der Film hätte auch in
einem Klo
>> spielen können. Die Filmmusik ist ein absoluter Dreck, so was
>> langweiliges was die daher geklimpert haben ist ja nicht auszuhalten,
>> dann noch die ganzen Farben die da und dort auftauchen, meine
Güte,
>> das passte alles nicht zusammen.
>
> Tuvok, herrlich, deine Filmkritiken. Ich komme seit 10 Minuten aus
> dem Lachen nicht mehr raus. Vorallem völlig ernst vorgetragen. Einige
> Stellen sind zwar sehr dick aufgetragen, aber im ganzen könnte man
> denken, du meinst das ernst. Aus dem ersten zitierten Absatz glaube
> ich rauszulesen, dass du auch Tarkowskijs Umsetzung gesehen hast? Gibt
> es dazu auch eine Rezension? Die würde ich wirklich sehr gerne lesen!
lies mal die hero kritik mal sehen was du dazu sagst
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