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Filmkritik: Unzertrennlich
Filmkritik: Unzertrennlich
Unzertrennlich
BOB TENOR ( Matt Damon ) und WALT TENOR ( Greg Kinnear ) sind
Zwillingsbrüder, sie sind siamesische Zwillinge. Sie sind an der Leber
zusammengewachsen. WALT hat 30 % der Leber, BOB hat 70 % der Leber, WALT
wollte sich schon mal trennen, BOB hat es nie gewollt, nie zugelassen, dann
wäre er ja alleine, so hat er immer seinen Bruder bei sich, und auch wenn
es
schwer ist am Eis zu laufen Sackhüpfen, Reiten, und Oralsex, irgendwie
arrangiert man sich schon. 32 Jahre lange leben sie schon so. Dreht sich BOB
auf die Seite, liegt WALT auf ihm. Die zwei sind wie Brüder, Freunde, ja
mehr noch, sie können nicht voneinander lassen, sie lieben sich.
Die 2 arbeiten im Schnellimbissrestaurant Quikee Burger und schaffen zu
zweit in Zirkusreifen Vorstellungen mehr als jeder andere, wie ein richtig
eingespieltes Artistenteam. Es gehört Ihnen, und wenn das Essen nicht
innerhalb 3 Minuten am Tisch ist, kriegt es der Gast umsonst.
BOB hat seit 3 Jahren zur Chinesin MAY FONG eine E Mail Freundschaft, die
WALT eigentlich gar nicht so richtig mitkriegt, nur das er weiß das BOB
bei
seiner 1. Freundin dauernd Fehler macht, und als sie dann endlich kommt,
weil WALT sie gegen das Wissen von BOB eingeladen hat, kriegt BOB ne
Panikattacke und erstickt fast aber WALT ist wie immer da und hilft ihm.
Solche Attacken hat BOB schon öfters gehabt, in letzter Zeit jedenfalls,
denn WALT will Schauspieler werden, nach Hollywood fahren, berühmt werden,
und tritt auf Theaterbühnen in Ihrer Kleinstadt auf, und BOB muss sich
immer
hinter ihm verstecken das ihn keiner sieht.
WALT ist ein richtiger Frauenheld, BOB ein Angsthase und so machen sich die
zwei unschlagbaren Siamesen auf nach Hollywood. Dort landen sie in den
Rising Star Appartements außerhalb von Hollywood wo sich WALT mit der
hübschen Schauspielbeginnerin APRIL ( Eva Mendez ) anfreundet, und lieben
lernt, und BOB wieder solo bleibt. Was sich aber eben mit dem Eintreffen von
MAY ändert, die glaubt BOB ist verrückt weil dauernd sein Bruder da
war, und
als sie ihn im Bett erwischt, läuft sie weg, BOB hat sie 3 Jahre lange
betrogen das er Siamese ist.
APRIL wiederum ist von den beiden begeistert und schon nach kurzer Zeit kann
sie sich eine Beziehung mit WALT vorstellen, auch wenn er mit BOB
zusammengewachsen ist, beim Bumsen wird zwischen den 2 Brüdern einfach ein
Vorhang vorgezogen. Safer Sex für Siamesische Zwillinge halt.
In den Studios sieht wie HOWARD ein Manager, seine Klientin CHER ( Cher )
anschnauzt, und schon ist er zur Stelle und bietet seine Dienste als
Schauspieler an. Der kommt Ihr nach einigen Überlegungen Recht, denn sie
will aus dem Vertrag einer Serie, namens "The Beauty and the Beaz"
aussteigen und kann es nur wenn sie einen Ersatz findet, und so nutzt sie
die zwei einfach gewissenlos aus, und WALT fällt rein.
Doch CHER als schlechte Schauspielerin längst gebrandmarkt, weiß
nicht das
WALT aus der Serie mit seinem Schauspieltalent ne sehr erfolgreiche Serie
macht und noch immer kämpft CHER gegen ihn, und sie verliert immer mehr an
Berühmtheit und Beliebtheit.
Als MAY erfährt das BOB sie anlog, flüchtet sie, BOB leidet unter
Liebeskummer, WALT will ihm helfen und dann fängt die Story erst richtig
an.
115 Min. für einen lustigen Film ist ja schon selten lange, noch dazu wo
Jim
Carrey gar nicht mitspielt, der hätte die Rolle viel besser gespielt finde
ich. Leider fängt sie langweilig an, naja nicht richtig langweilig, aber
das
ambitionierte lustige fehlt einfach. Nun May ist wirklich zuckersüß,
quirlig, verdammt hübsch, willig, einfach und das Schicksal für jeden
Junggesellen und seine Freundin die den sie anhimmelnden Junggesellen K.O.
schlägt, au mein armes Kinn.
Bob spielt die Rolle ganz gewöhnlich, nicht so richtig wie ein guter
Schauspieler, da ist Greg Kinnear besser, aber im ganzen passen die 2 nicht
so gut zusammen. Die Zusammenwachsung der zwei ist einfach nur primitiv, was
die zwei gemeinsam machen ist unmöglich und auch nicht spannend. Man hat
versucht aus einem vielleicht guten Drama ein Lustiges zu machen, und hat
aber wenig Spaß reingebracht, und auch als Drama war er nur halbherzig,
was
sehr schade war, denn der Film hätte viel besser sein können, wenn er
sich
für etwas entscheiden hätte können.
Sicher ist der Film ein Spaß, die Regie einfach aber gut, die
Schauspieler
gewöhnlich, mehr Videoproduktionsmäßig und wie man da so viel
Tohuwabohu
machen kann ist mir ein Rätsel. Es hat auch gefehlt das ein bisschen
morbider unter die Gürtellinie Spaß reinkommt, also entweder sind
die
Farrellybrüder brav geworden, oder Bob oder Peter haben bei der Regie
geschlafen.
Cher hat mir wirklich gut gefallen. Sicher geschminkt ist sie für eine 57
jährige Frau nicht nur äußerst attraktiv sondern auch
hübsch, nur ihre
blöden Punk Rock Fummel haben nicht gepasst und sie sah blöd aus, und
etwas
zu romantisch nett, zäh und brav war sie zu den zwei im Film und dann
wieder
übertrieben, aber sie hat was, das sie einfach gut schauspielern kann.
Sonst
kann man dem Film nicht viel negatives unterjubeln.
Er ist nicht viel spannender als andere, und auch nicht viel blöder nur
hat
er sich nicht entscheiden wollen was er hätte sein sollen. Dokumentation,
Komödie, trauriges Drama, ich weiß nicht, einfach von vielen ein
bisschen
was. Sonst von den schauspielerischen Leistungen war das ganze auch oft nur
einfach und ein bisschen ein Herumgehopse, doch wenn man mal wieder das Hirn
ausschaltet, hat man seinen Heidenspaß bei dem Film.
Der Film wird gegen Ende hin etwas einfach und langweilig und irgendwie so
typisch amerikanisch, also so richtig ohne Individuen, wo man eine gewisse
Charakterstärke oder Schwäche rauserkennen kann, aber das ist bei
einem
solchen Film eh nicht unbedingt wichtig.
Empfehlen kann man den Film für Freund für seichten Humor.
70 von 100
Filmkritik: Unzertrennlich
Filmkritik: Unzertrennlich
Tuvok wrote:
[Eine Kritik]
Aber Tuvokchen... Kritiken gehören nach de.rec.film.kritiken
Gruss
Florian
Filmkritik: Unzertrennlich
"Florian Spisla" schrieb im
Newsbeitrag
news:buoaif$k210i$1@ID-50401.news.uni-berlin.de...
> Tuvok wrote:
>
> [Eine Kritik]
>
> Aber Tuvokchen... Kritiken gehören nach de.rec.film.kritiken
[Tuvokbeantworter]
*Plonk*
Gruss,
nurdogan
Filmkritik: Unzertrennlich
Fup2 poster
"Nurdogan Erdem" schrieb am 22.01.04:
> [Tuvokbeantworter]
>
> *Plonk*
Du Flachzange bist keinen Deut besser. Muss man jetzt bis in die dritte
Ebene filtern oder bekommt die Fraktion der Tuvokbeantworter-Plonker
das noch mal in den Griff, mal die Griffel verdammt noch mal
stillzuhalten?
Tschüss,
Stefan
--
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