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Filmkritik: Swat


(2004-01-03 18:48:39)

Filmkritik: Swat


S.W.A.T. - Die Spezialeinheit



114 Min. lange. Die Geschichte der Spezialeinheit der Polizei, so was wie
die Navy Seals beim Heer.

Eine Geschichte der Zerstörung die es mit " Speed " und " Explosiv "
aufnehmen kann.

Es fängt an in Los Angeles, mit einem Banküberfall. Die Chancen das die
Geiseln freigelassen werden, oder überleben sind wahrlich gering. 2
Schwerverbrecher, vermummt mit Kugelsicherer Wester haben einer der größten
Banken der Stadt überfallen und alle Insassen als Geiseln genommen. Die
Polizei ist machtlos, deswegen wird die Spezialeinheit S.W.A.T. gerufen. Die
immer dann gerufen werden wenn die Hoffnung fast vorüber ist. JIM STREET (
Colin Farrell ) und BRIAN GAMBLE ein Partnerteam verschanzt sich in der Bank
und BRIAN der die Operation leitet entscheidet gegen seinen Vorgesetzten
Captain THOMAS FULLER das er durch den Lüftungsschacht kriecht und mit Hilfe
seines Freundes JIM schafft er es einen Bankräuber auszuknipsen. Leider
verletzt das eine Geisel.



FULLER ist außer sich und will beide kündigen, doch JIM hat noch eine
Chance, er bräuchte nur BRIAN verraten, dann kann er bleiben. Die Bankräuber
sind zwar tot, eine Geisel verletzt, JIM landet strafversetzt in der
Waffenkammer. BRIAN quittiert den Dienst, hassend auf JIM.

6 Monate später ist JIM immer noch in der Waffenkammer. Das Ansehen von
S.W.A.T. steht im Keller und in diesen Tagen taucht Sergeant DAN " HONDO "
HARRELSON ( Samuel L. Jackson ) auf, ein alter Haudegen, der schon in
Vietnam kämpfte, und erfolgreich ausgezeichnet wurde, und den man immer dann
ruft, wenn die Kacke am Dampfen ist.



HONDO soll ein neues Team aufbauen, und er entscheidet sich gleich für JIM
den er bei einem Schießwettkampf ganz oben einschätzt und auch gewinnt, und
ihn als Galionsfigur seines Teams will, doch FULLER stellt sich dagegen.
Doch HONDO schafft auch diesen Sesselfurzer, und mit JIM begibt er sich auf
die Suche nach 4 weiteren Leuten.



CHRIS SANCHEZ ( Michelle Rodriguez ) findet er, nach einer Rüge, im
Krankenrevier wo sie wen verprügelt hat, die Nr. 1, DAVID " DEACON " KAYE
( LL Cool J ) den er als sehr professionell einschätzt, nachdem er ihn bei
einer Laufenden Verhaftung sieht, ein richtiger Sprinter. Nr. 2 ist
gefunden. T.J. MCCABE ein Scharfschütze, die Nr. 3. MICHAEL BOXER ein
korrekter sehr guter Schütze ist Nr. 4, der Kollege von DEACON. Gemeinsam
absolvieren sie eine Abschluss und Übungsprüfung die sogar FULLER überrascht
der nichts sehnlicher wünscht als JIM verlieren zu sehen.



In der Zwischenzeit ist ALEX MONTEL, ein Milliarden $ Schwerer
Ostblockschwerverbrecher, international gesucht von mehreren Ländern, des
Mordes an Dutzenden Leuten angeklagt, gerade seinen Onkel ermordend der ihn
bestohlen hat, auf den Weg in ein Polizeirevier, nachdem er durch eine
Straßenkontrolle festgenommen wurde. Dort schafft er es jedoch in die
Freiheit mit Hilfe seiner Freunde und ist auf der Flucht.



Leider wird er festgenommen, doch er bietet vor laufender Kamera demjenigen
der ihn befreit

100 Millionen $ wenn er ihn befreit. Natürlich machen sich sofort viele
Banden auf den Weg um ihn zu befreien, doch die haben alle nicht mit der
Cleverness von HONDO gerechnet.



Die Geschichte ist wahrlich nicht sehr ausgefeilt, aber die ganzen
Charaktere als Gesamtkonzept gesehen schon, denn in diesem Film passen sie
alle zusammen. Allen voran Rodriguez, die eine gute Actionschauspielerin
ist, die abgesoffene Rambovertreterin der Weiblichen Art spielt, und sonst
auch keine gute Schauspielerin ist, aber in diesem Film passt sie sehr gut.
Mehr Action als Thrill wird in dem Film geboten aber der ist gut eingesetzt.



Das ganze ist eine Story die in 3 Teilen aufgebaut ist, die sich dann zu
einem ganzen Teil fügen. Es wird natürlich sehr viel geschossen, wirklich
sehr viel, aber das passt trotzdem, und glücklicherweise ist es nicht die
ganze Zeit so unrealistisch und mit blöden Witzen oder sonstigen Komischen
Anekdoten durchsetzt wie in vielen anderen Actionfilmen wo das ganze nicht
passt. Sondern es hat alles seinen Platz.



Hondo z.B ist eine gute Rolle, allerdings viel zu wenig beleuchtet, da er
nur kurz auftritt, und seine Vorgeschichte auch nur kurz preisgibt, dessen
Rolle hätte ich mir viel ausgefeilter gewünscht. Es wäre eine richtiger
Charakterrolle geworden, doch leider ist es danebengegangen, denn man sieht
den Knaben wie gesagt nur in einigen Gesprächen.



Aus der Figur des Fuller hätte man so einen richtigen Schleimigen
Sesselfurzenden Knochenarsch machen können der seine Untergebenen sekkiert,
doch aus ihm wurde nur der mittelklassige Eisverkäufer, dessen Rolle auch
viel zu wenig ausgeleuchtet wurde. Rodriguez als einzige Frau in SWAT was es
in Wirklichkeit gar nicht gibt, passt auch sehr gut, dann ist da noch Mc
Cabe der ein richtiger Draufgänger ist, Familienvater wie halt alle in
diesem Film, außer Jim.



Leider wurde die Figur des Deacon nicht so lange gedreht wie man es sich
gewünscht hat, man sieht ihn nur laufen, wahrscheinlich weil er nur ein
Neger ist.



Der Bösewicht ist Franzose, und das sympatische passt ihm sehr gut, das
grausliche mörderische eher nicht, dazu sieht Montel zu nett aus, aber er
macht aus seiner Rolle trotzdem was gutes, nur das fiese wirklich gemeine
fehlt einfach. Gut fand ich wie sie die Besetzung des Teams gewählt habe,
das war aber auch zu kurz, weil die einfach nur 5 Leute gesucht und 4
gefunden haben, und 4 kurz getestet habe, und dann gabs auch nur einen
Test, der viel zu kurz war, und auch nur mäßig spannend. Doch war die
Geschichte als ganzes gesehen wiederum als Actionfilm sehr gut.



Es fängt alles mit einer Schießerei an, die Charaktere sind viel zu kurz
ausgeleuchtet, die Verhaftung des Drogenbosses Alex ist auch etwas dämlich,
denn das ist eher unrealistisch das da der Polizei gerade so ein wildes Vieh
in den Rachen geht, und dann wie er flüchtet mit so wenig Aufwand, ist auch
dumm, das Team ist zu klein, bei der Polizei sterben zu wenig Leute.



Die Actionszenen sind viel, gut gesetzt, das Gerüst der Geschichte ist gut,
aber man hätte viel mehr draus machen können. Schade das Hondo eben nicht
mehr ausgebaut wurde, etwas zu kurz war das ganze für die Geschichte, da
hätten 30 Minuten locker mehr reingepaßt, und die Spannung war etwas mau.
Jim passt hervorragend in seine Rolle, auch bei Brian kann man nicht
meckern, nur ist wie gesagt alles zu kurz und sehr auf Action bezogen.



Trotzdem ein Film den man empfehlen kann, überhaupt für Actionfreaks, und
solche die es noch werden wollen, eher für Jungs als für Mädels, außer für
welche wie meine Freundin die mir dauernd die Füße und Hände still halten
musste weil ich dauernd versucht hat mit dem mitgebrachten Regenschirm ein
paar Leute abzuknallen stehend im Kino, was viele Leute gestört hat.



Macht nichts, der Film war gut, ich hätte mir mehr gewünscht und darum
gibt´s



80 von 100


"Tuvok"
(2004-01-03 21:37:26)

Filmkritik: Swat



Tomi Li
(2004-01-03 21:37:26)

Filmkritik: Swat


"Tuvok" schrieb im Newsbeitrag
news:b8EJb.384873$dt3.40626@news.chello.at...
> S.W.A.T. - Die Spezialeinheit
...
> Leider wurde die Figur des Deacon nicht so lange gedreht wie man es sich
> gewünscht hat, man sieht ihn nur laufen, wahrscheinlich weil er nur ein
> Neger ist.
^^^^^^
Diese Bezeichnung für Menschen mit permanent kräftigerer Pigmentierung der
Haut wird meines Wissens allgemein nicht akzeptiert. Es mag von Dir nicht so
gemeint sein, aber es könnte der Eindruck eines rassistischen,
diskriminierenden Hintergrunds entstehen (de facto kann ich Deine wirkliche
Einstellung selbst bei mehrfachem Lesen nicht genau erkennen). Auch das
Wörtchen "nur" schreibt man in diesem Zusammenhang üblicherweise in
Anführungszeichen, um sich von den von Dir unterstellten Diskriminierungen
der Produzenten zu distanzieren.

Falls ich hier völlig daneben liege und etwas missverstanden habe: sorry.

Aber den möglicherweise aufkommenden Vorwurf, zu kleinlich zu sein, möchte
ich dann doch zurückweisen (wehret den Anfängen!).

Gruß
Martin


"Martin Gronek"
(2004-01-04 00:04:15)

Filmkritik: Swat


"Martin Gronek" schrieb:

>
>> Neger ist.
> ^^^^^^
> Diese Bezeichnung für Menschen mit permanent kräftigerer Pigmentierung der
> Haut wird meines Wissens allgemein nicht akzeptiert.

Wobei es IIRC früher völlig in Ordnung war Neger zu sagen. Siehe
"Negerküsse". Ich kenne das früher als Kind nur so und ich habe da
sicher alles andere bei gehabt, als schlechte Gedanken.

> Auch das Wörtchen "nur" schreibt man in diesem Zusammenhang üblicherweise
> in Anführungszeichen, um sich von den von Dir unterstellten
> Diskriminierungen der Produzenten zu distanzieren.

Das dann aber auch, wenn man die politisch korrekten Bezeichnungen
benutzt. Wobei die oben von Dir gewählte mit Abstand die witzigste ist,
die ich in der letzten Zeit gehört habe. Wenn ich ein "Neger" wäre,
würde ich mich so beschrieben garantiert veralbert vorkommen! ;-)

Ansonsten hast Du in dem Punkt natürlich Recht.

> Aber den möglicherweise aufkommenden Vorwurf, zu kleinlich zu sein, möchte
> ich dann doch zurückweisen (wehret den Anfängen!).

Du bist definitiv zu kleinlich!

Andreas
--
ICQ:4133249 http://www.filmring.de http://www.filmfacts.de
----------------------------------------------------------------------
Theres always a bigger fish letztes Update: 25.12.2003


Andreas Edler
(2004-01-04 01:34:13)

Filmkritik: Swat


Andreas Edler schrieb:

>> Aber den möglicherweise aufkommenden Vorwurf, zu kleinlich zu sein,
>> möchte ich dann doch zurückweisen (wehret den Anfängen!).
>
> Du bist definitiv zu kleinlich!

Würde ich im Normalfall auch sagen, doch hier hat er recht. Siehe
http://groups.google.de/groups?sourceid=navclient&hl


Alexander Marquardt
(2004-01-04 09:52:45)

Filmkritik: Swat


Alexander Marquardt schrieb:

> Würde ich im Normalfall auch sagen, doch hier hat er recht. Siehe
> http://groups.google.de/groups?sourceid=navclient&hl


Andreas Edler
(2004-01-04 11:34:54)

Filmkritik: Swat


"Andreas Edler" schrieb im Newsbeitrag
news:bt8np7.17c.1@kenne-ich-nicht.de...
> Alexander Marquardt schrieb:
>
> > Würde ich im Normalfall auch sagen, doch hier hat er recht. Siehe
> >
http://groups.google.de/groups?sourceid=navclient&hl


"Martin Gronek"
(2004-01-04 11:45:29)

Filmkritik: Swat


Andreas Edler

>"Martin Gronek" schrieb:
>
>>
>>> Neger ist.
>> ^^^^^^
>> Diese Bezeichnung für Menschen mit permanent kräftigerer Pigmentierung der
>> Haut wird meines Wissens allgemein nicht akzeptiert.
>
>Wobei es IIRC früher völlig in Ordnung war Neger zu sagen. Siehe
>"Negerküsse". Ich kenne das früher als Kind nur so und ich habe da
>sicher alles andere bei gehabt, als schlechte Gedanken.
>
statt "Negerküsse", bzw. "Mohrenköpfe", würde sich auch der Begriff
"Mohrrüben" eignen. Man darf sich aber nich beschweren wenn´s dann nur
Gemüse gibt! ;-)

salut
Nico

--
Le temps détruit tout...
(Irréversible)


nico
(2004-01-04 11:48:11)

Filmkritik: Swat


Andreas Edler schrieb:
>
> Welcher Körnerfresser (Achtung, das ist natürlich auch provozierend
> gemeint! ;-)) denkt sich so etwas aus?
>
Körnerfresser bevorzugen Nagerküsse und Möhrenköpfe ;-)
Tschuess, jb
--
Joachim Brauer, Berlin
http://www.jbrauer.de


Joachim Brauer

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